Amnesty International Bad Mergentheim

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Bad Mergentheim

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HERZLICH WILLKOMMEN
BEI AMNESTY BAD MERGENTHEIM!
Wir sind eine der circa 500 Amnesty-Gruppen in Deutschland
und setzen uns ein für die Verwirklichung der Menschenrechte für jeden Menschen.
Nähere Informationen über unsere Gruppe,
unsere Treffen und unsere Arbeitsgebiete finden Sie unter
"UNSERE GRUPPE", "TERMINE", "MITMACHEN".
Jede und jeder ist in der Gruppe willkommen.
Wir laden Sie außerdem ein
zu einem Spaziergang durch den Arkauwald
um unseren Pfad der Menschenrechte kennenzulernen.
Beschreibung hier anklicken "Pfad der Menschenrechte"

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Amnesty lädt zum Spaziergang ein

Am Samstag, 04.Juni, 16 Uhr, lädt Amnesty Bad Mergentheim im Rahmen der Heimattage ein zu einem Spaziergang auf dem „Pfad der Menschenrechte “ im Arkauwald. Aus Anlass des neu erschienen Buches über Bad Mergentheim von Inge Braune „Bad Mergentheim – Porträt einer Stadt,“ das auch dem Menschenrechts-Pfad einige Seiten widmet und zum 55. Geburtstag (28.Mai) der Menschenrechtsorganisation möchte die Amnesty-Gruppe mit Freunden und Interessierten auf die Bedeutung der Menschenrechte anstoßen und ins Gespräch kommen.

Treffpunkt: 16:00 Uhr am Sonnenuhr-Platz am Ende der Arkaustraße

Bei regnerischem Wetter wird der Spaziergang auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Fest der Kulturen

Am Samstag, 16.04.2016, nahm die Amnesty-Gruppe Bad Mergentheim zum ersten Mal am „Fest der Kulturen“ teil, das nach einjähriger Pause wieder in der Wandelhalle stattfand.

Die vielen Besucher, die sich an den bunten Darbietungen vieler Gruppen und den köstlichen Speisen aus aller Herren Länder erfreuten, kamen auch zahlreich an den Amnesty-Stand und unterstützten mit ihrer Unterschrift den Einsatz der Gruppe für ihren usbekischen Gefangenen und eine junge Iranerin.


Erfolgsmeldungen im Briefmarathon 2015:

Albert Woodfox ist frei! Nach 44 Jahren in Einzelhaft verließ er am 19. Februar 2016 das Gefängnis in St. Francisville in Louisiana. Er bedankte sich unter anderem bei Amnesty International für die tatkräftige Unterstützung in seinem Kampf gegen die Ungerechtigkeit und Grausamkeit, die ihm widerfahren ist. Weltweit hatte Amnesty in den vergangenen 5 Jahren mehr als 650.000 Appelle für ihn und seine beiden Mitgefangenen an die US-Behörden versandt.

In Burkina Faso soll die Praxis der Zwangs-und Frühverheiratung von Mädchen beendet werden. Das Ministerium für Justiz und Menschenrechte in Burkina Faso schreibt in einer Presseerklärung vom 23.02., dass die Bekämpfung von Zwangs- und Frühverheiratung eine Priorität seiner Regierung sein wird. Als konkrete Maßnahmen sollen u.a. das Heiratsalter im "Code of Persons and Family" auf 18 Jahre heraufgesetzt werden und der Straftatbestand der Zwangsheirat genauer definiert werden, so dass Verstöße gegen das Verbot von Zwangsheirat wirksam bestraft werden können. Auch in diesem Fall haben die Briefe und Aktionen von Amnesty-Aktivist_innen und Unterstützer_innen also ganz deutlich Wirkung gezeigt!!! Allein in Deutschland waren es über 25.400 Appelle.

Wir danken sehr!

10. Dezember 2015: Briefmarathon
Aus Anlass des Internationalen Tages der Menschenrechte, dem 10. Dezember, überbrachte die Amnesty-Gruppe Bad Mergentheim sowohl im Neuen Rathaus Bad Mergentheim im Beisein von OB-Stellvertreterin Manuela Zahn als auch im Rathaus Igersheim, ebenfalls in Anwesenheit von Bürgermeister Frank Menikheim, ein Plakat mit den 30 Artikeln der Menschenrechte, das dort für einige Zeit für alle sichtbar ausgehängt wird. Es erinnert an ein epochales Dokument: Am 10.12.1948 verabschiedeten die Vereinten Nationen nach zähem Ringen zwischen Ost und West die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, um eine völkerrechtlich verbindliche Grundlage für eine künftige Welt in Frieden und Gerechtigkeit zu schaffen. Diese Absichtserklärung ist inzwischen weltweit zur Grundlage des demokratischen Rechtsstaates geworden und sie ist in unser deutsches Grundgesetz eingegangen. Die 30 Artikel dieser Erklärung sind Leitlinie politischen Handelns in demokratischen Staaten.

ganzer Bericht


Dezember 2015: Azam Farmonov ist nicht vergessen
Der usbekischer Gefangener Azam Farmonov, für den sich die Bad Mergentheimer Amnesty-Gruppe seit Jahren einsetzt, ist jetzt 10 Jahre im Gefängnis.
Damit er sieht, dass er nicht vergessen ist, hat die Gruppe anlässlich seines Geburtstags an ihn Geburtstagskarten verschickt.


RÜCKBLICKE

21. Oktober 2015, 19:30 Uhr: Stadtbücherei Weikersheim

Mit so vielen Besuchern hatte die Amnesty-Gruppe Bad Mergentheim wahrhaftig nicht gerechnet – alle Stühle in der Weikersheimer Stadtbücherei waren schon vor Vorstellungsbeginn besetzt und immer noch drängten sich die Besucher herein, unter ihnen viele junge Männer aus Syrien, die erst vor einigen Tagen in Weikersheim Obdach gefunden hatte. Amnesty Bad Mergentheim hatte zu einem musikalisch-literarischen Abend geladen. Unter den Titel „Flucht.Fremd.“ lasen Maria Warkentin vom Russlanddeutschen Theater und Thomas Tolk Lebensberichte von Flüchtlingen, die die Journalistin Anna Koksidou nach langen Gesprächen mit Migranten und Flüchtlingen zu ergreifenden Monologen für ein Pforzheimer Theaterprojekt gestaltet hatte:


21. Oktober 2015, 19:30 Uhr: Stadtbücherei Weikersheim (siehe oben)

MUSIKALISCH-LITERARISCHER ABEND in Zusammenarbeit mit Amnesty Bad Mergentheim

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Es lesen Maria Warkentin und Thomas Tolk. Musikalisch wird der Abend gestaltet von Wolfgang Göricke (Piano), Volker Wunderle (Bass), Uwe Herden (Schlagzeug), Ulrich Dieter (Posaune), Susanne Jahrmann (Saxophon), Harald Metzler (Percussion) und Habibatou Metzler (Gesang).
Die Journalistin Anna Koktsidou, die 1962 in Griechenland geboren wurde und 1970 nach Deutschland kam, hat mit Migranten und Flüchtlingen lange Gespräche geführt und aufgrund ihrer Geschichten, Schicksale und Lebensumstände bewegende Monologe geschrieben. Der Schauspieldirektor Murat Yeginer hat diese Geschichten in Pforzheim auf die Bühne gebracht. Flucht und Sehnsucht nach Sicherheit und Normalität sind uralte Themen, jetzt aber von brennender Aktualität. Maria Warkentin vom Russlanddeutschen Theater in Niederstetten leiht den Flüchtlingen zusammen mit Thomas Tolk an diesem Abend ihre Stimme.
Die Amnesty-Gruppe Bad Mergentheim lädt im Anschluss an die Veranstaltung zu Gespräch und einem kleinen Buffet ein. Der Eintritt ist frei.


Am Mittwoch, 07.10., lief auf Initiative von Amnesty Bad Mergentheim im Kino-Center „Movies“ in Bad Mergentheim der Dokumentarfilm "Willkommen auf Deutsch" (2015). Mehr als 400 Schüler und Schülerinnen des Deutschordens-Gymnasiums, des Wirtschaftsgymnasiums und der Gewerblichen Schule waren der Einladung von Amnesty Bad Mergentheim an die weiterführenden Schulen gefolgt. In dem Dokumentarfilm beobachten Carsten Rau und Hauke Wendler, die schon mehrfach für ihre Dokumentationen ausgezeichnet wurden, ein Jahr lang, was passiert, wenn in der Nachbarschaft plötzlich Asylbewerber einziehen.


03. Oktober 2015: Multi-Kulti-Fest in Lauda

Am Samstag, 03.10.2015, dem Tag der deutschen Einheit, beteiligte sich die Amnesty-Gruppe Bad Mergentheim mit einem Info-Stand ab 11 Uhr am Multi-Kulti-Fest in der Stadthalle Lauda. Mitglieder der Gruppe informierten über das Engagement von Amnesty in der derzeitig schwierigen Flüchtlingsfrage und baten mit einer Petition, die sich an die Innenministerkonferenz mit der Forderung nach sicheren Zugangswegen für Flüchtlinge wendet, um Unterstützung.

Bereits seit 21 Jahren findet in Lauda das große gemeinsame Fest von Migranten, Migrantinnen und Einheimischen statt. Es wurde vom Verein „Frauen bauen Brücken – Hilfe für Kinder in Not“ ins Leben gerufen und hat sich aus kleinen Anfängen zu einem eindrucksvollen Beweis friedlichen Zusammenlebens entwickelt. Seit vielen Jahren präsentieren Frauen vieler verschiedener Nationen, die nun in Lauda beheimatet sind, Traditionen ihres Landes in Darbietungen und leckeren Gerichten. Das Fest zeigt, was heute mehr denn je nötig ist: Freundschaft, Toleranz, Verstehen und Verständnis über unterschiedliche Traditionen und nationale Eigenheiten hinweg sind möglich und bereichernd.

Mehr denn je ist angesichts der Millionen Flüchtlinge auf der Welt der Einsatz für die Menschenrechte dringend nötig, um Fluchtursachen – Verfolgung, Krieg, grausame Gewalttätigkeiten und Perspektivlosigkeit - zu bekämpfen, aber auch um hier in der EU zu einer humanen Asylpolitik zu gelangen: Das Recht auf Asyl ist ein von der Völkergemeinschaft garantiertes Menschenrecht und dürfe nicht aus Furcht vor den Problemen, die auch auf die EU zukommen, zur Disposition gestellt werden, so die Überzeugung von Amnesty International.


12. Juni 2015: Große Freude über Erfolg einer Amnesty-Aktion

Vor wenigen Tagen erreichte die Amnesty-Gruppe Bad Mergentheim die hoch erfreuliche Nachricht, dass Moses Akatugba aus Nigeria nicht hingerichtet wird.

Der regierende Gouverneur des Bundesstaates Delta, Dr. Emmanuel Uduaghan, hat auf den öffentlichen Druck reagiert: "Ich habe Herrn Moses Akatugba begnadigt und die Anordnung für seine Entlassung aus der Haft unterzeichnet. Es handelt sich hierbei um den jungen Mann, der mit 16 Jahren zum Tode verurteilt wurde. Sein Fall hat in den sozialen Medien große Beachtung gefunden und Amnesty International ist auch eingeschritten.“

Im November 2005 war Moses Akatugba als gerade einmal 16-Jähriger von der nigerianischen Armee festgenommen worden, weil er angeblich drei Handys gestohlen haben soll. Im Gefängnis zwangen ihn Soldaten unter massiver Folter dazu, falsche Geständnisse zu unterschreiben. Im November 2013 wurde Moses Akatugba dann zum Tode verurteilt. Dank des Einsatzes von Amnesty International und anderen kann er bald wieder ein neues Leben beginnen.

Vollständiger Bericht


"Moolaadé" mit Sekt und Blumen zum Internationalen Frauentag 2015


Amnesty International Bad Mergentheim lädt am Montag, 09. März, 19.30 Uhr zu einem Spielfilm des großen sengalesischen Regisseurs Ousmane Sembène - "Moolaadé – Bann der Hoffnung" - ins Kinocenter "Movies" ein.
Der Film ist ein bewegendes Drama um vier junge Mädchen, denen in einem afrikanischen Dorf zwischen Tradition und Moderne die Genitalverstümmelung droht. Sie finden Hilfe bei einer starken Frau, die sich dem uralten grausamen Ritual entgegenstellt.
Der Film wurde von der Kritik einhellig als authentische und vielschichtige Auseinandersetzung mit dem Thema gefeiert und erhielt in Cannes einen Preis. Der Eintritt zu diesem Filmabend anlässlich des Internationalen Frauentages ist frei.


26. Februar 2015: Eindrucksvolle Ausstellungseröffnung der Amnesty-Gruppe


Die örtliche Gruppe der Organisation AMNESTY INTERNATIONAL (AI) eröffnete ihre Ausstellung zum Thema Folter. Auf 17 Wandtafeln, die in der Kundenhalle der Sparkasse Tauberfranken in Bad Mergentheim zu sehen sind, wird über die weltweiten Angriffe auf die Menschenwürde durch staatlich eingesetzte oder geduldete Folter informiert. Auch 30 Jahre nach Ächtung dieser menschlichen Brutalität ist Folter in vielen Ländern noch Teil der alltäglichen Unterdrückung. Als Hausherr aus dem Vorstand der Sparkasse hieß Markus Biere die Gestalter und Besucher der Ausstellungseröffnung willkommen. Es sei seit vielen Jahren Tradition, dass die Sparkasse die Menschenrechtsaktivitäten unterstütze und für Veranstaltungen der hiesigen AI-Gruppe ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stelle. Markus Biere stellte dann das Programm und die Beteiligten im Einzelnen vor.

Weitere Informationen und Bilder


Ausstellung in der Sparkasse Bad Mergentheim

Zwischen dem 27.02. und 23.03.2015 findet in der Kundenhalle der Sparkasse Tauberfranken in Bad Mergentheim eine Ausstellung von Amnesty International unter dem Titel "Folter – Angriff auf die Menschenwürde" statt. 17 großformatige Wandtafeln informieren über die Alltäglichkeit der Folter in allen Teilen der Welt – 30 Jahre nach ihrer Ächtung durch die UN.
Ein zweiter Teil der Ausstellung zeigt, wie sich zumeist junge Menschen und Kunstschaffende aus dem Taubertal mit dem Thema auseinandersetzen und es verarbeiten: Beteiligt sind die Klasse 10 der Realschule St. Bernhard (Kunsterzieherin Sonja Mühleck), Klasse 10 des Gymnasiums Weikersheim (Kunsterzieherin Rose Schwenzer), Teilnehmer des Ateliers "Unartig" (B. Schepermann), Workshop-Teilnehmerinnen von Gunter Schmidt aus Tauberbischofsheim sowie Kursteilnehmer von "Palette", Lauda.


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